Je mehr Solarstrom Sie selbst nutzen, desto weniger Strom müssen Sie aus dem öffentlichen Netz beziehen. Ein hoher Eigenverbrauch zählt zu den wichtigsten Faktoren für die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage und kann Ihre Stromkosten langfristig senken.Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Eigenverbrauch optimal auf Ihr Gebäude und Ihr Verbrauchsverhalten abstimmen.
Ihre Vorteile
Stromkosten langfristig senken
Eigenverbrauch gezielt erhöhen
Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage verbessern
Passende Lösung für Ihr Verbrauchsprofil

Eigenverbrauch bedeutet, dass der selbst produzierte Solarstrom direkt im eigenen Gebäude genutzt wird. Statt den Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen, versorgt die Photovoltaikanlage beispielsweise Haushaltsgeräte, eine Wärmepumpe oder eine Ladestation für das Elektroauto.Wird mehr Solarstrom produziert als aktuell benötigt, kann dieser in einem Stromspeicher zwischengespeichert oder ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden.
Je mehr Solarstrom Sie selbst nutzen, desto wirtschaftlicher arbeitet Ihre Photovoltaikanlage. Ein hoher Eigenverbrauch reduziert den Strombezug aus dem Netz und verbessert die langfristige Wirtschaftlichkeit Ihrer Investition
Stromkosten senken
Jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt Strom, den Sie sonst aus dem öffentlichen Netz beziehen müssten.
Wirtschaftlichkeit verbessern
Ein hoher Eigenverbrauch trägt dazu bei, dass sich Ihre Photovoltaikanlage schneller amortisieren kann.
Weniger Einspeisung
Da die Einspeisevergütung in der Regel tiefer ausfällt als der Strompreis und vielerorts sinkt, lohnt es sich, möglichst viel Solarstrom selbst zu nutzen.
Mehr Unabhängigkeit
Mit einem hohen Eigenverbrauch nutzen Sie mehr Ihres selbst produzierten Solarstroms und machen sich unabhängiger von steigenden Strompreisen.
Wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen können, hängt nicht nur von der Photovoltaikanlage ab. Auch Ihr Stromverbrauch und die eingesetzten Technologien haben einen entscheidenden Einfluss.
| Faktor | Einfluss auf den Eigenverbrauch |
|---|---|
Verbrauchsprofil | Je mehr Strom tagsüber genutzt wird, desto höher ist der direkte Eigenverbrauch. |
Anlagengrösse | Die Photovoltaikanlage sollte auf den Stromverbrauch und das Gebäude abgestimmt sein. |
Stromspeicher | Ein Stromspeicher speichert überschüssigen Solarstrom für den Abend und/oder die Nacht. |
Energiemanagement-System (EMS) | Steuert Verbraucher intelligent nach der aktuellen Solarstromproduktion. |
Wärmepumpe | Nutzt Solarstrom für Heizung und Warmwasser und erhöht so den Eigenverbrauch. |
Elektroauto | Wird das Fahrzeug tagsüber geladen, kann mehr Solarstrom direkt genutzt werden. |
ZEV / vZEV / LEG | Mit einem ZEV, vZEV oder einer LEG können mehrere Parteien den selbst produzierten Solarstrom gemeinsam nutzen und den Eigenverbrauch erhöhen. |

Der Eigenverbrauch zeigt, wie viel des selbst produzierten Solarstroms direkt im eigenen Gebäude genutzt wird.
Der Autarkiegrad ergänzt diese Kennzahl und zeigt, wie viel Ihres gesamten Strombedarfs durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt wird.
Eigenverbrauchsquote = selbst genutzter Solarstrom ÷ produzierter Solarstrom × 100
Autarkiegrad = selbst genutzter Solarstrom ÷ gesamter Stromverbrauch × 100
Berechnungsbeispiel
Produziert Ihre Photovoltaikanlage beispielsweise 10'000 kWh Solarstrom pro Jahr und Sie nutzen davon 4'000 kWh selbst, beträgt Ihr Eigenverbrauch 40 %.
Nicht nur die Anschaffungskosten entscheiden darüber, ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt. Vor allem der Eigenverbrauch hat einen grossen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit und die Amortisationszeit.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite Kosten einer Photovoltaikanlage. Wie sich Eigenverbrauch, Förderung, Strompreis und Einspeisevergütung auf die Amortisationszeit auswirken, erklären wir im Blogbeitrag Amortisation einer Photovoltaikanlage.
Weniger Stromkosten
Je mehr Solarstrom Sie selbst nutzen, desto weniger Strom müssen Sie aus dem öffentlichen Netz beziehen.
Schnellere Amortisation
Ein hoher Eigenverbrauch kann dazu beitragen, dass sich Ihre Photovoltaikanlage schneller bezahlt macht.
Mehr als nur der Anschaffungspreis
Auch Strompreis, Einspeisevergütung, Förderbeiträge und ein Stromspeicher beeinflussen die Wirtschaftlichkeit Ihrer Anlage.

Mit den richtigen Massnahmen lässt sich der Eigenverbrauch einer Photovoltaikanlage deutlich erhöhen und der selbst produzierte Solarstrom effizienter nutzen.
Ein Stromspeicher speichert überschüssigen Solarstrom und stellt ihn dann zur Verfügung, wenn Ihre Photovoltaikanlage keinen oder nur wenig Strom produziert, beispielsweise am Abend oder in der Nacht. Dadurch kann der Eigenverbrauch deutlich erhöht werden.
Ob sich ein Stromspeicher wirtschaftlich lohnt, hängt vom Stromverbrauch, dem Verbrauchsverhalten und der passenden Speichergrösse ab. Deshalb sollte jeder Speicher individuell auf die Photovoltaikanlage und das Gebäude abgestimmt werden.
Mehr über Stromspeicher und ihre Einsatzmöglichkeiten erfahren Sie auf unserer Themenseite Stromspeicher. Wann sich ein Speicher wirtschaftlich lohnt, erklären wir im Blogbeitrag Lohnt sich ein Stromspeicher 2026?.

Ein Energiemanagement-System (EMS) überwacht die Solarstromproduktion und den Energieverbrauch Ihres Gebäudes in Echtzeit. So wird der selbst produzierte Solarstrom möglichst dort eingesetzt, wo er den grössten Nutzen bringt.
| Ohne EMS | Mit EMS |
|---|---|
Verbraucher laufen unabhängig von der aktuellen Solarstromproduktion. | Verbraucher werden automatisch dann aktiviert, wenn ausreichend Solarstrom verfügbar ist. |
Überschüssiger Solarstrom wird häufiger ins öffentliche Netz eingespeist. | Überschüssiger Solarstrom wird bevorzugt für Wärmepumpe, Elektroauto oder Stromspeicher genutzt. |
Geräte müssen häufig manuell gesteuert oder programmiert werden. | Das EMS übernimmt die intelligente Steuerung automatisch und optimiert den Eigenverbrauch laufend. |
Die vorhandene Solarenergie wird nicht immer optimal genutzt. | Der selbst produzierte Solarstrom wird möglichst effizient im Gebäude eingesetzt. |

Kann der produzierte Solarstrom nicht direkt genutzt oder in einem Stromspeicher gespeichert werden, kann überschüssiger Solarstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dafür erhalten Sie eine Einspeisevergütung.
Da die Einspeisevergütung in der Regel deutlich tiefer ist als die Kosten für bezogenen Netzstrom, ist ein hoher Eigenverbrauch wirtschaftlich attraktiv. Mehr über die aktuellen Entwicklungen erfahren Sie im Blogbeitrag Sinkende Einspeisevergütungen 2026.
Entsteht mehr Solarstrom, als selbst genutzt werden kann, bieten ZEV, vZEV und LEG zusätzliche Möglichkeiten, den produzierten Solarstrom gemeinsam zu nutzen oder lokal zu verkaufen. Je nach Situation kann dies wirtschaftlich attraktiver sein, als den überschüssigen Strom direkt ins öffentliche Netz einzuspeisen.
Je nach Netzbetreiber können zudem Einspeiselimits gelten, die bereits bei der Planung einer Photovoltaikanlage berücksichtigt werden sollten. Welche Auswirkungen diese haben, erklären wir im Blogbeitrag Einspeiselimit für Photovoltaikanlagen.
Eigenverbrauch und Autarkie werden oft im gleichen Zusammenhang genannt, beschreiben jedoch unterschiedliche Aspekte einer Photovoltaikanlage.
Der Unterschied auf einen Blick
Eigenverbrauch: Wie viel des produzierten Solarstroms Sie direkt selbst nutzen.
Autarkiegrad: Wie viel Ihres gesamten Strombedarfs durch die eigene Photovoltaikanlage gedeckt wird.
Eine möglichst hohe Autarkie ist nicht automatisch das wirtschaftlichste Ziel. Entscheidend ist, dass Photovoltaikanlage, Stromspeicher und Stromverbrauch optimal aufeinander abgestimmt sind. So erreichen Sie eine sinnvolle Balance zwischen Wirtschaftlichkeit, Eigenverbrauch und Unabhängigkeit.


Jede Photovoltaikanlage und jedes Verbrauchsprofil sind unterschiedlich. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die optimal auf Ihr Gebäude, Ihren Stromverbrauch und Ihre Ziele abgestimmt sind.
Sie möchten Ihren Eigenverbrauch erhöhen und das volle Potenzial Ihrer Photovoltaikanlage ausschöpfen? Gerne beraten wir Sie persönlich und entwickeln gemeinsam die passende Lösung für Ihr Gebäude.
Analyse von Stromverbrauch und Lastprofil
Wir analysieren Ihren Energieverbrauch und ermitteln das Potenzial für einen hohen Eigenverbrauch.
Planung der passenden Photovoltaikanlage
Die Anlagengrösse wird auf Ihr Gebäude und Ihren Energiebedarf abgestimmt.
Prüfung von Stromspeicher, EMS, Wärmepumpe und Elektroauto
Gemeinsam prüfen wir, welche Komponenten Ihren Eigenverbrauch sinnvoll erhöhen.
Berechnung der Wirtschaftlichkeit
Wir betrachten Investitionskosten, Eigenverbrauch, Förderung und Amortisation ganzheitlich.
Umsetzung und langfristige Betreuung
Von der Planung über die Installation bis zur späteren Optimierung begleiten wir Sie persönlich.
Berechnen Sie mit unserem Solarrechner, wie viel Ihre Anlage kostet und wie schnell sie sich amortisiert.
Geben Sie Ihre Angaben zu Dachfläche, Stromverbrauch und Standort in unseren Online-Solarrechner ein. Direkt danach erhalten Sie eine erste Kosteneinschätzung.
Nach der Übermittlung Ihrer Daten vereinbaren wir einen kostenlosen Termin vor Ort. Dabei prüfen unsere Experten die Gegebenheiten Ihres Gebäudes und die Elektroinstallation, um eine massgeschneiderte Lösung für Sie zu entwickeln.
Basierend auf den erhobenen Daten erstellen wir eine detaillierte, verbindliche Offerte, die exakt auf Ihre Bedürfnisse und technischen Voraussetzungen abgestimmt ist.
Setzen Sie auf nachhaltige Energie und maximieren Sie Ihre Vorteile mit unseren massgeschneiderten Lösungen. Kontaktieren Sie uns jetzt für eine unverbindliche Beratung – wir helfen Ihnen, die perfekte Anlage für Ihre Bedürfnisse zu finden!
Jürg Schneeberger, Vorsitzender Geschäftsführer / Inhaber
