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Photovoltaik Förderung Schweiz 2026: Einmalvergütung, Kosten, Pronovo & Wirtschaftlichkeit

Photovoltaikanlagen werden in der Schweiz auch 2026 gefördert.

Die wichtigste Förderung ist die sogenannte Einmalvergütung (EIV). Sie reduziert die Investitionskosten einer Photovoltaikanlage deutlich und beeinflusst direkt die Amortisation und Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage.

Für ein typisches Einfamilienhaus mit 8–10 kWp liegt die Förderung aktuell meist zwischen rund CHF 2’000.- und CHF 5’000.-, abhängig von Leistung, Bauart und Zeitpunkt der Anmeldung.

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  • wie die Photovoltaik Förderung in der Schweiz funktioniert
  • wie hoch die Förderung 2026 ist
  • wie Pronovo die Beiträge berechnet
  • wie sich die Förderung auf Kosten und Amortisation auswirkt
  • warum Eigenverbrauch wichtiger ist als die Förderung

Wie funktioniert die Photovoltaik Förderung in der Schweiz?

Die wichtigste Förderung für Photovoltaikanlagen ist die Einmalvergütung (EIV).

Sie wird über die nationale Förderstelle Pronovo abgewickelt. Die Förderung wird einmalig nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt und richtet sich nach der installierten Leistung in kWp.

Wichtige Punkte:

  • Förderung gilt für neue Photovoltaikanlagen
  • Auszahlung erfolgt einmalig
  • Höhe abhängig von Leistung und Bauart
  • Anmeldung erfolgt bei Pronovo
  • keine KEV mehr für kleine Anlagen

Die Einmalvergütung ersetzt die frühere kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), die für Einfamilienhäuser heute nicht mehr relevant ist.

Die Photovoltaik Förderung Schweiz soll Investitionen erleichtern, ersetzt aber nicht die Wirtschaftlichkeit durch Eigenverbrauch.

Wie berechnet sich die Einmalvergütung?

Die Förderung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:

  • Grundbeitrag
  • Leistungsbeitrag pro kWp

Die genaue Höhe wird von Pronovo festgelegt und kann jährlich angepasst werden.

Typisch ist:

  • fixer Grundbetrag pro Anlage
  • zusätzlicher Beitrag pro installiertem kWp

Dadurch steigt die Förderung mit der Anlagengrösse. Je grösser die Anlage, desto höher der Gesamtbeitrag, aber der Anteil an den Gesamtkosten wird nicht automatisch grösser.

Höhe der Förderung 2026 – typische Richtwerte

Für typische Dachanlagen bei Einfamilienhäusern ergeben sich aktuell ungefähr folgende Werte:

Anlage Leistung Förderung
kleine Anlage ca. 8 kWp ca. CHF 2’000 – 3’500
mittlere Anlage ca. 10 kWp ca. CHF 3’000 – 4’500
grössere Anlage ca. 15 kWp ca. CHF 4’000 – 6’000

Die genaue Höhe hängt ab von:

  • installierter Leistung
  • Bauart der Anlage
  • Zeitpunkt der Anmeldung
  • aktuellen Pronovo-Tarifen

Wichtig:

Die Förderung wird pro Anlage berechnet, nicht pro Haushalt.

Beispielrechnung: Kosten mit Förderung

Die Förderung wirkt sich direkt auf die Kosten einer Photovoltaikanlage aus.

Beispiel Einfamilienhaus (10 kWp Photovoltaikanlage):

Investitionskosten: ca. CHF 27’000

Einmalvergütung: ca. CHF 4’000

Effektive Investition: ca. CHF 23’000

Die Förderung reduziert die Kosten meist um etwa 10–20 %.

Zusätzlich können Investitionskosten steuerlich abgezogen werden.

Förderung und Steuerabzug in der Schweiz

Neben der Einmalvergütung können Photovoltaikanlagen steuerlich berücksichtigt werden.

In vielen Kantonen gilt:

  • Investitionskosten sind vom Einkommen abziehbar
  • auch bei selbst genutzten Liegenschaften
  • Kombination mit Förderung möglich

Dadurch reduziert sich die effektive Investition zusätzlich.

Je nach Einkommen kann der Steuerabzug mehrere tausend Franken ausmachen.

Die Kombination aus

  • Einmalvergütung
  • Steuerabzug
  • Eigenverbrauch

entscheidet über die Wirtschaftlichkeit.

Förderung vs Einspeisevergütung

Früher war die Einspeisevergütung ein wichtiger Teil der Wirtschaftlichkeit.

Heute gilt:

Das bedeutet:

Die Förderung hilft beim Einstieg, aber die Wirtschaftlichkeit entsteht durch Nutzung des eigenen Stroms. Je mehr Strom selbst genutzt wird, desto schneller amortisiert sich die Photovoltaikanlage.

Förderung und Eigenverbrauch

Der wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist heute der Eigenverbrauch.

Eigenverbrauch steigt zum Beispiel durch:

Die Förderung reduziert die Investition, der Eigenverbrauch bestimmt die Amortisation.

Förderung und Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage

Ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Investitionskosten
  • Förderung
  • Strompreis Schweiz
  • Eigenverbrauch
  • Einspeisevergütung
  • Stromspeicher

Der durchschnittliche Strompreis liegt aktuell bei etwa 27–30 Rp./kWh

Damit kann sich eine korrekt dimensionierte Anlage oft innerhalb von etwa

10–14 Jahren amortisieren.

Mit hohem Eigenverbrauch kann die Amortisation deutlich schneller erfolgen.

Förderung bei kleinen und grossen Anlagen

Die Förderung steigt mit der Leistung, aber grosse Anlagen sind meist günstiger pro kWp.

Typisch:

  • kleine Anlagen → höhere Kosten pro kWp
  • grosse Anlagen → tiefere Kosten pro kWp
  • Förderung steigt, aber Kosten sinken ebenfalls

Deshalb lohnt sich oft eine möglichst grosse Anlage, wenn genügend Dachfläche vorhanden ist.

Förderung und Stromspeicher

Ein Stromspeicher wird nicht direkt gleich gefördert wie die PV-Anlage, kann aber den Eigenverbrauch erhöhen.

Typische Zusatzkosten:

  • 5–10 kWh Speicher: ca. CHF 5’000 – 10’000

Ein Speicher kann sinnvoll sein, wenn:

  • Eigenverbrauch erhöht werden soll
  • Einspeisevergütung tief ist
  • Strompreise steigen

Die Förderung betrifft hauptsächlich die Photovoltaikanlage, nicht den Speicher selbst.

Photovoltaik Förderung Schweiz 2026

Die Photovoltaik Förderung Schweiz 2026 reduziert die Investitionskosten, entscheidend für die Wirtschaftlichkeit bleibt jedoch der Eigenverbrauch.

Typische Förderbeiträge:

  • ca. CHF 2’000 – 4’500 bei Einfamilienhäusern
  • abhängig von Leistung und Bauart

Zusätzlich möglich:

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich in vielen Fällen auch ohne hohe Förderung, wenn sie richtig dimensioniert und sinnvoll genutzt wird.

Für eine realistische Einschätzung sind immer nötig:

  • genaue Kosten
  • Förderbeiträge
  • Eigenverbrauch
  • Strompreis
  • Nutzung im Gebäude.

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