
Photovoltaikanlagen werden in der Schweiz auch 2026 gefördert.
Die wichtigste Förderung ist die sogenannte Einmalvergütung (EIV). Sie reduziert die Investitionskosten einer Photovoltaikanlage deutlich und beeinflusst direkt die Amortisation und Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage.
Für ein typisches Einfamilienhaus mit 8–10 kWp liegt die Förderung aktuell meist zwischen rund CHF 2’000.- und CHF 5’000.-, abhängig von Leistung, Bauart und Zeitpunkt der Anmeldung.
In diesem Beitrag erfahren Sie:
Die wichtigste Förderung für Photovoltaikanlagen ist die Einmalvergütung (EIV).
Sie wird über die nationale Förderstelle Pronovo abgewickelt. Die Förderung wird einmalig nach der Inbetriebnahme der Anlage ausbezahlt und richtet sich nach der installierten Leistung in kWp.
Wichtige Punkte:
Die Einmalvergütung ersetzt die frühere kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), die für Einfamilienhäuser heute nicht mehr relevant ist.
Die Photovoltaik Förderung Schweiz soll Investitionen erleichtern, ersetzt aber nicht die Wirtschaftlichkeit durch Eigenverbrauch.
Die Förderung setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
Die genaue Höhe wird von Pronovo festgelegt und kann jährlich angepasst werden.
Typisch ist:
Dadurch steigt die Förderung mit der Anlagengrösse. Je grösser die Anlage, desto höher der Gesamtbeitrag, aber der Anteil an den Gesamtkosten wird nicht automatisch grösser.
Für typische Dachanlagen bei Einfamilienhäusern ergeben sich aktuell ungefähr folgende Werte:
Die genaue Höhe hängt ab von:
Wichtig:
Die Förderung wird pro Anlage berechnet, nicht pro Haushalt.
Die Förderung wirkt sich direkt auf die Kosten einer Photovoltaikanlage aus.
Investitionskosten: ca. CHF 27’000
Einmalvergütung: ca. CHF 4’000
Effektive Investition: ca. CHF 23’000
Die Förderung reduziert die Kosten meist um etwa 10–20 %.
Zusätzlich können Investitionskosten steuerlich abgezogen werden.
Neben der Einmalvergütung können Photovoltaikanlagen steuerlich berücksichtigt werden.
In vielen Kantonen gilt:
Dadurch reduziert sich die effektive Investition zusätzlich.
Je nach Einkommen kann der Steuerabzug mehrere tausend Franken ausmachen.
Die Kombination aus
entscheidet über die Wirtschaftlichkeit.
Früher war die Einspeisevergütung ein wichtiger Teil der Wirtschaftlichkeit.
Heute gilt:
Das bedeutet:
Die Förderung hilft beim Einstieg, aber die Wirtschaftlichkeit entsteht durch Nutzung des eigenen Stroms. Je mehr Strom selbst genutzt wird, desto schneller amortisiert sich die Photovoltaikanlage.
Der wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist heute der Eigenverbrauch.
Eigenverbrauch steigt zum Beispiel durch:
Die Förderung reduziert die Investition, der Eigenverbrauch bestimmt die Amortisation.
Ob sich eine Photovoltaikanlage lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab:
Der durchschnittliche Strompreis liegt aktuell bei etwa 27–30 Rp./kWh
Damit kann sich eine korrekt dimensionierte Anlage oft innerhalb von etwa
10–14 Jahren amortisieren.
Mit hohem Eigenverbrauch kann die Amortisation deutlich schneller erfolgen.
Die Förderung steigt mit der Leistung, aber grosse Anlagen sind meist günstiger pro kWp.
Typisch:
Deshalb lohnt sich oft eine möglichst grosse Anlage, wenn genügend Dachfläche vorhanden ist.
Ein Stromspeicher wird nicht direkt gleich gefördert wie die PV-Anlage, kann aber den Eigenverbrauch erhöhen.
Typische Zusatzkosten:
Ein Speicher kann sinnvoll sein, wenn:
Die Förderung betrifft hauptsächlich die Photovoltaikanlage, nicht den Speicher selbst.
Die Photovoltaik Förderung Schweiz 2026 reduziert die Investitionskosten, entscheidend für die Wirtschaftlichkeit bleibt jedoch der Eigenverbrauch.
Typische Förderbeiträge:
Zusätzlich möglich:
Eine Photovoltaikanlage lohnt sich in vielen Fällen auch ohne hohe Förderung, wenn sie richtig dimensioniert und sinnvoll genutzt wird.
Für eine realistische Einschätzung sind immer nötig:
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Hans Pauli, Leiter Spezialprojekte / Geschäftsleitung
